Theater Digital

Ausgelöst durch die Kultur-Krise als Folge der Corona-Pandemie starten wir nun auf einem anderen Wege, um die Zeit, bis wir wieder "live on stage" zu sehen sind, zu überbrücken. Wir machen: Theater Digital. Auf unserem YouTubeKanal werden wir in den nächsten Wochen wöchentlich neue digitale Produktionen oder Auszüge aus Stücken aus dem Archiv oder Ausschnitte aus dem Improvisationstheater einstellen. Die Auswahl wird sicher sehr abwechslungsreich und unterhaltsam.

YouTube: Theater-Ensemble tgsm

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bisher erschienen:

03.07.2020   Ansprache des Vorstands zum neuen Medium

03.07.2020  Premiere

Faust - Prolog im Himmel (One-Shot-Video-Chat-Version, 2020)

Der Prolog im Himmel ist der Auftakt des weltberühmten Klassikers Faust I von Johann Wolfgang von Goethe, in dessen Verlauf Faust mit allerhand weltlichen Verlockungen und Reizen konfrontiert wird und achtlos ein junges Mädchen und ihre Familie ins Unglück stürzt.

14.07.2020    Ein Sommernachtstraum - Die Handwerkerszene (Klassiker, 2015)

William Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" erzählt von Liebenden, die sich in einem Zauberwald verirren, verwandelt werden und sich letztendlich wieder zusammenfinden. Alle Fäden laufen zusammen bei der feierlichen Hochzeit des Fürstenpaares Hippolyta und Theseus. Für diese Feier haben fünf einfache Handwerker das Stück “Pyramus und Thisbe” einstudiert und geben in der gezeigten Szene ihr Bestes in einer “spaßhaften Tragödie”.

17.07.2020    Furcht und Elend des Dritten Reichs - Finale (Highlight 2018)

Zum mitreißenden Premierenfinale von Bertolt Brecht's "Furcht und Elend des Dritten Reiches" im Mai 2018 hat unser Überraschungsgast, der Musiker, Aktivist und Autor Konstantin Wecker unseren Chor mit einem Live-Auftritt seines Liedes "Sage Nein" begleitet.

24.07.2020    Jubiläums-Show: 10 Jahre ImpRossibile - Werbe-Show (Impro 2015)

Unglaublich, unmöglich oder ImpRossibile! Los geht es mit der Werbe-Show. Eine Spielform aus dem Improvusationstheater. Mehrere Spieler müssen im laufenden Wechsel ein fiktives Produkt anpreisen. Die Produkte werden von den Zuschauern genannt. Je unglaublicher um so besser. Ob traurig, lustig, skurril oder einfach nur komisch, nichts ist ImpRossibile!

31.07.2020   Der Diener zweier Herren - Die Fechtszene (Klassiker, 2013)

Das wohl bekannteste Werk von Carlo Goldoni. Ein pfiffiger Diener, stets auf der Suche nach Verdienst und Nahrung, tritt bei zwei Herren in den Dienst. Einer der “Herren” ist Beatrice, die, als ihr eigener Bruder verkleidet, bei Kaufmann Pandolfo noch finanzielle Dinge zu erledigen hat. Sie gibt vor, der Verlobte von dessen Tochter Rosaura zu sein. Dabei trifft sie auf deren richtigen Verlobten, Silvio, der sie wutentbrannt zum Duell fordert. Zu sehen ist die Fechtszene zwischen Silvio und Beatrice in Gegenwart einer aufgeregten Rosaura.

 

07.08.2020    Jubiläums-Show: 10 Jahre ImpRossibile - Zeitraffer

"Elefantenpaarung im Glashaus" (Impro 2015)
Weiter geht es mit einem Ausschnitt aus unserer Jubiläums-Show vom 8. Mai 2015 im PEPPER Theater in München, dem Zeitraffer. „Zeitraffer“ heißt bei uns: Auswahl einer Situation, die man auf keinen Fall erleben möchte; dazu wird eine Szene in 60 Sekunden gespielt, danach die gleiche Szene in 30, 15, 7 und als Höhepunkt und Abschluss in 3 Sekunden.

14.08.2020   Faust I - Kästchenszene (Klassiker, 2007)

Nach seiner Verjüngung in der Hexenküche will Faust das Leben in vollen Zügen genießen. Er entbrennt in voller Leidenschaft zu Gretchen. Um ihre Zuneigung zu gewinnen, beauftragt er Mephisto, ein Kästchen mit prächtigem Schmuck in ihr Zimmer zu schmuggeln. In der gezeigten Szene entdeckt Gretchen das Kästchen.

21.08.2020    Liebestheater - Maiennacht (Highlight, 2010)

Ein sächsisches Liebespaar verbringt eine idyllische Nacht im Mai auf einer Parkbank und sinniert über Glühwürmchen.
Gleich einem Bilderbogen war der Abend mit dem Titel "Liebestheater" bunt zusammengesetzt mit Beiträgen aus großer und kleiner Literatur. Die Reise führte durch Höhen und Tiefen, durch Freud und Leid, durch Heiliges und Profanes und durch Komisches und Trauriges dieses allumfassenden Themas.

 

04.09.2020   Jubiläums-Show: 10 Jahre ImpRossibile - Dreiecksspiel "Bett"

(Impro 2015)

Hier ein weiterer Ausschnitt aus unserer Jubiläums-Show vom 8. Mai 2015 im PEPPER Theater in München: das Dreiecksspiel zum Gegenstand „Bett“. Das „Dreiecksspiel“ ist ein Rotationsspiel mit 3 SpielerInnen und drei Szenen zu einem Gegenstand.

11.09.2020    Liebestheater - Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund

(Highlight 2010)

Eine leidenschaftlich wilde und lustvolle Begegnung mit François Villon, dem größten Balladendichter des 15. Jahrhunderts, erwartet uns hier. Villon hat in seinen Balladen sein eigenes wildes und gefährliches Leben und seine Liebe zu den Frauen zum Thema gemacht.

Aus dem Abend mit dem Titel "Liebestheater" bunt zusammengesetzt mit Beiträgen aus großer und kleiner Literatur.

18.09.2020   100 Jahre Kabarett - Der Tantenmörder (Highlight 2000)

Der Tantenmörder ist eine schaurig-schöne Moritat von Frank Wedekind. Die Ballade wird auf eine Gerichtsverhandlung um 1900 zurückgeführt, in der ein junger, gefühlloser Mann gesteht, aus Habgier seine alte Tante geschlachtet zu haben.

"100 Jahre Kabarett" war ein Streifzug durch das politische Kabarett des 20. Jahrhunderts in Deutschland

 

02.10.2020   Jubiläums-Show: 10 Jahre ImpRossibile - Das lebendige Buch

(Impro 2015)

Hier ein weiterer Ausschnitt aus unserer Jubiläums-Show vom 8. Mai 2015 im PEPPER Theater in München: Das lebendige Buch, „Als der Aal auf Schneewittchen traf“. In „Das lebendige Buch“ wird ein Kapitel aus einem noch nicht geschriebenen Buch improvisiert und visualisiert.

09.10.2020   Liebestheater - Romeo und Julia (Highlight 2010)

Als die Lerche als untrügliches Zeichen des herannahenden Morgens zu singen beginnt, müssen Romeo und Julia nach ihrer Hochzeitsnacht auseinandergehen. JEs ist das letzte Mal, dass sich die beiden Liebenden lebend begegnen.
Aus dem Abend mit dem Titel "Liebestheater" bunt zusammengesetzt mit Beiträgen aus großer und kleiner Literatur.

16.10.2020   100 Jahre Kabarett - Der Zensor (Highlight 2000)

„Der Zensor“ oder auch „Herr von der Heydte“ ist ein 1912 entstandenes Gedicht „zur Gitarre gesungen“ von Frank Wedekind. Darin setzt er sich mit Julius Freiherr von der Heydte, dem damaligen Polizeipräsidenten der Polizeidirektion München, auseinander.

"100 Jahre Kabarett" war ein Streifzug durch das politische Kabarett des 20. Jahrhunderts in Deutschland

23.10.2020    Jubiläums-Show: 10 Jahre ImpRossibile - Gebärdendolmetscher

(Impro 2015)

Hier ein weiterer Ausschnitt aus unserer Jubiläums-Show vom 8. Mai 2015 im PEPPER Theater in München: Gebärdendolmetscher, „Wechseljahre“. Zu einem vom Publikum ausgewählten Thema wird ein Vortrag gehalten, der parallel von zwei SpielerInnen (Frau und Mann!) in Gebärden übersetzt wird.

31.10.2020  Premiere  -  Halloween Special

Faust I - Hexenküche (One-Shot-Video-Chat-Version, 2020)

Nachdem Mephistopheles bei dem Versuch gescheitert ist, Faust in Auerbachs Keller mit den niederen Lebensfreuden zu verführen, macht er sich mit ihm auf den Weg in die Hexenküche. Dort soll ein verheißungsvolles Gebräu den biederen Gelehrten um 30 Jahre verjüngen.

06.11.20       Jubiläums-Show 10 Jahre ImpRossibile - Zettelspiel

(Impro 2015)

Hier ein weiterer Ausschnitt aus unserer Jubiläums-Show vom 8. Mai 2015 : Das Zettelspiel. Das Publikum hat (in der Pause) Zettel mit Wörtern oder Sätzen beschrieben. Diese werden auf der Bühne verteilt. Die SpielerInnen lesen die Zettel vor und bauen den Inhalt in die improvisierte Szene ein. Das Thema der Szene ergibt sich aus dem ersten gelesenen Zettel.

13.11.20       100 Jahre Kabarett - Der Revoluzzer (Highlight 2000)

Vor dem ersten Weltkrieg gab es in Deutschland niemanden, der die notwendigen Reformen mit Gewalt durchsetzen wollte. Der Anarchist Erich Mühsam (1878 bis 1934) machte sich mit „Dem Revoluzzer“ über die halbherzige Situation lustig.

20.11.2020    100 Jahre Kabarett - Europa (Highlight 2000)

Die Rangelei und die egoistische Einstellung der europäischen Nationalstaaten ist nicht neu. So passt der bald hundertjährige Beitrag Kurt Tucholskys wortwörtlich noch in unsere Zeit. Leider – werden manche sagen.